Wir sind fortschrittlich - aber sind wir auch bewusst? *Warum unsere äußere Entwicklung unserer inneren Entwicklung davonläuft – und weshalb wir dringend eine kollektive Bewusstseinsentwicklung brauchen*

Auswirkungen von mangelndem Bewusstsein auf die Gesellschaft / kollektive Bewusstseinsentwicklung

Eva Böning

9/12/20267 min read

Vorwort: „Dieser Blog-Artikel liegt mir ganz besonders am Herzen: Ich habe ihn für dich geschrieben – mit Liebe, ganz viel Energie und dem tiefen Wunsch, dich ein Stück weit wachzurütteln. Vielleicht darf ich dein Wecker sein, denn ich glaube, es ist höchste Zeit, genauer hinzuschauen: Auf unsere Welt, auf unsere Gesellschaft. aber vor allem auch auf uns selbst. Es ist fünf vor zwölf !!! Nicht um Angst zu machen – sondern um uns zu erinnern, dass Veränderung immer möglich ist – wenn wir bereit sind bewusst hinzuschauen und bereit bei uns selbst zu beginnen.

Woran erkennt man in unserer „fortschrittlichen“ Welt das fehlende Bewusstsein?

Wir haben noch nie soviel gewusst. Aber haben wir auch gelernt, bewusster zu leben? Wir leben in einer Zeit, die sich selbst gern als fortschrittlich bezeichnet.

· Wir haben Technologien geschaffen, von denen frühere Generationen nicht einmal träumen konnten.

· Wir können in Bruchteilen von Sekunden miteinander kommunizieren,

· Wir können Krankheiten behandeln und besiegen

· Wir können Wissen aus aller Welt abrufen.

· Wir können zum Mond fliegen.

· Wir können Maschinen entwickeln, die immer mehr Aufgaben für uns übernehmen.

Wir können inzwischen wirklich vieles und wir wissen auch unglaublich viel…

· Wir wissen, wie wichtig eine gesunde Ernährung ist.

· Wir wissen was Stress und dauerhafte Überforderung mit unserem Körper und unserer Psyche machen.

· Wir wissen, welche Folgen Gewalt, Missbrauch und Vernachlässigung für Kinder haben.

· Wir wissen um den Zustand unserer Umwelt und den Auswirkungen unseres Konsumverhaltens

Und trotzdem scheint zwischen unserem Wissen und unserem tatsächlichen Handeln eine gewaltige Lücke zu klaffen. Vielleicht sollten wir uns deshalb die unbequeme Frage stellen: Sind wir wirklich so weit entwickelt, wie wir glauben???

Was bedeutet Fortschritt eigentlich?

· Ist eine Gesellschaft wirklich fortschrittlich, wenn immer mehr Menschen an Überforderung, Angst und innerer Erschöpfung leiden?

· Ist sie fortschrittlich, wenn Kinder bereits in jungen Jahren mit psychischen Belastungen, Gewalt oder enormen Leistungsdruck konfrontiert werden?

· Ist sie fortschrittlich, wenn wir die Folgen unseres Umgangs mit der Natur kennen – und dennoch weitermachen wie bisher?

· Und können wir von einer bewussten Menschheit sprechen, solange Macht, Gier, Ausgrenzung, Gewalt und Rücksichtslosigkeit immer wieder stärker sind als Mitgefühl, Verbundenheit und Verantwortung

Zahlen geben Anlass zum Nachdenken:

Die WHO berichtet, dass weltweit bereits etwa jeder siebte Jugendliche zwischen 10 und 19 Jahren von einer psychischen Erkrankung betroffen ist.

Die WHO schätzt, dass weltweit inzwischen rund 1,3 Milliarden Menschen mit einer psychischen Erkrankung leben, also rund 14,5 % der Weltbevölkerung.

In Deutschland nehmen die Zahlen psychischer Erkrankungen nicht nur bei Erwachsenen zu, sondern erschreckend rasant auch bei Kindern und Jugendlichen.

Im prozentualen Ländervergleich hinsichtlich psychischer Erkrankungen „glänzt“ Deutschland im oberen Drittel dieser Statistik mit annähernd 30%. Aktuell werden wir da nur noch von den USA, Portugal und Australien leicht „überboten“ (aktuelle Kriegsgebiete wurden nicht mit bewertet).

Als häufigste psychische Diagnosen wurden genannt: Angsterkrankungen, Depressionen, Burnout sowie Suchterkrankungen (Alkohol, Drogen und Tabletten).

UNICEF bezeichnet Gewalt gegen Kinder als eine globale Krise. Weltweit sind unter anderem körperliche, psychische und sexuelle Gewalt weit verbreitet.

Und während wir längst wissen, wie sehr unser Planet darunter leidet, wie wir mit seinen Ressourcen umgehen, beschreibt das UN-Umweltprogramm die Situation als dreifache planetare Krise aus Klimawandel, Verlust der biologischen Vielfalt sowie dem drohenden Kollaps durch Verschmutzung und Abfall

Das Problem scheint also nicht daran zu liegen, dass wir zu wenig wissen.

Vielleicht liegt es daran, dass unser Bewusstsein mit unserem technischen und materiellen Fortschritt nicht Schritt gehalten hat.

Unser Verstand ist schneller geworden – aber ist unser Bewusstsein mitgewachsen?

Wir haben gelernt, immer mehr zu leisten:

· Schneller

· Effizienter

· Produktiver

· Erfolgreicher

Aber haben wir auch gelernt:

· Innezuhalten

· Zu fühlen

· Uns selbst wirklich zu erkennen

· Die Bedürfnisse eines anderen Menschen wahrzunehmen, ohne sofort zu urteilen.

· Zu erkennen, dass unser Gegenüber nicht unser Gegner, sondern ein Mensch mit seinen eigenen Ängsten, Verletzungen und Hoffnungen ist?

Vielleicht liegt genau hier eine der größten Herausforderungen unserer Zeit

Wir entwickeln unsere äußere Welt mit unglaublicher Geschwindigkeit, doch unsere innere Entwicklung scheint häufig hinterherzuhinken.

Wir können künstliche Intelligenz entwickeln - aber manchmal nicht einmal einen Konflikt innerhalb der Familie friedlich lösen.

Wir können zum Mond fliegen – aber verlieren den Kontakt zu uns selbst.

Wir können Milliarden von Menschen digital miteinander verbinden – und fühlen uns trotzdem einsam.

Wir besitzen wesentlich mehr Dinge als viele Generationen vor uns - und suchen gleichzeitig verzweifelt nach Sinn.

Vielleicht brauchen wir deshalb nicht in erster Linie noch mehr äußeren Fortschritt.

Vielleicht brauchen wir dringend einen inneren Fortschritt

Was bedeutet Bewusstsein überhaupt?

Bewusstsein bedeutet für mich nicht, alles zu wissen.

Und es bedeutet auch nicht, perfekt zu sein.

Bewusstsein bedeutet vielmehr wahrzunehmen.

· Mich selbst wahrzunehmen

· Meine Gedanken

· Meine Gefühle

· Meine Ängste

· Meine Entscheidungen

· Meine Verantwortung

Und gleichzeitig wahrzunehmen, dass ich nicht getrennt von allem anderen existiere,

· Das meine Worte einen anderen Menschen berühren können.

· Das meine Entscheidungen Auswirkungen auf meine Familie haben.

· Das mein Konsum auch Einfluss auf andere Menschen und auf unsere Umwelt hat.

· Das auch meine Art zu denken und zu handeln ein Teil dessen ist, was wir als Gesellschafft gemeinsam erschaffen.

Bewusstsein beginnt dort, wo wir aufhören, nur zu fragen: „Was bringt mir das?“ -

sondern anfangen zu fragen: „Was bewirkt mein Handeln?

Warum hinkt unsere Bewusstseinsentwicklung hinterher?

Vielleicht, weil wir von klein auf gelernt haben, unseren Wert über äußere Dinge zu definieren:

· über Leistung

· über Noten

· über Geld

· über Besitz

· über Aussehen

· über beruflichen Erfolg

· über Anerkennung

Wir lernen, wie man einen Beruf erlernt.

Aber wer lehrt uns, wie man mit Angst umgeht?

Wir lernen Mathematik und Fremdsprachen.

Aber wer lehrt uns Empathie, Selbstreflektion und emotionale Reife?

Wir lernen, wie man im Wettbewerb gewinnt.

Aber wer lehrt uns, dass Kooperation manchmal viel wertvoller ist?

Wir lernen die Welt zu beherrschen.

Aber lernen wir auch, mit ihr verbunden zu sein?

Vielleicht haben wir über Jahrhunderte hinweg vor allem unseren Intellekt entwickelt – und dabei etwas anderes vernachlässigt: HERZ und SEELE

Und dennoch gibt es Hoffnung…

Denn überall auf der Welt gibt es Menschen, die spüren, dass etwas nicht mehr funktioniert. Menschen, welche ein höheres Bewusstsein erlangten und neue Wege gehen. Menschen, die sich einsetzen für:

· Frieden

· Mitgefühl

· Nachhaltigkeit

· Bewusstseinsentwicklung

· soziale Gerechtigkeit

· liebevolles Miteinander

Menschen, die andere inspirieren, wieder nach innen zu schauen. Veränderung beginnt immer mit den Menschen, die etwas anders denken, fühlen und leben.

Und vielleicht ist genau das der Beginn einer neuen Entwicklung. Aber unsere Gesellschaft braucht noch mehr bewusste Menschen. Jeder sollte sich berufen fühlen

Wir brauchen nicht nur wenige „Erwachte“ -

sondern eine kollektive Bewusstseinsentwicklung

Denn die großen Probleme unserer Zeit können wir nicht durch neue Technologien lösen, Wir brauchen:

· Menschen, die bereit sind, innerlich zu wachsen.

· Menschen, die Verantwortung übernehmen.

· Menschen, die wieder zuhören.

· Menschen, die ihre Kinder nicht nur fördern sondern sie auch wirklich sehen.

· Menschen, die Erfolg nicht ausschließlich daran messen, wie viel sie besitzen.

· Menschen, die erkennen, dass Liebe keine Schwäche ist.

· Menschen, für die Mitgefühl keine Naivität ist.

· Menschen, die wissen, dass Vergebung Stärke sein kann.

· Menschen, die spüren, dass wir alle miteinander verbunden sind

Die wirkliche Veränderung beginnt nicht irgendwo „da draußen“, sondern sie beginnt in jedem einzelnen Menschen.

Bei mir.

Bei dir.

Bei uns

Der vielleicht wichtigste Schritt

Wir müssen nicht auf die große Veränderung warten. Wir können heute beginnen.

· Mit einer Entscheidung aus Liebe statt aus Angst.

· Mit einem ehrlichen Gespräch.

· Mit einem bewussten „NEIN“ zu etwas, dass uns oder anderen nicht guttut.

· Mit einem „JA“ zu mehr Menschlichkeit.

· Mit der Bereitschaft, unsere eigenen Muster, Ängste und Blockaden anzuschauen. Mit der ehrlichen Frage:

„Was möchte ich durch mein Leben in diese Welt geben?“

Denn sehr wahrscheinlich ist genau das unsere eigentliche Aufgabe: Nämlich nicht nur eine immer fortschrittlichere Welt, sondern eine bewusstere Welt zu erschaffen

· Eine Welt, in der technischer Fortschritt und menschliche Reife endlich gemeinsam wachsen,

· Eine Welt, in der wir erkennen, dass wir nicht getrennt voneinander leben.

Und vielleicht werden wir es eines Tages verstehen:

***** Die größte Entwicklung der Menschheit wird einmal nicht daran gemessen werden, wie viel wir erschaffen haben, sondern daran, wie viel Liebe, Menschlichkeit und Bewusstsein wir in diese Welt gebracht haben.****

Es ist höchste Zeit aufzuwachen!

Nicht aus einem Schlaf – sondern aus der Illusion, dass äußerer Fortschritt automatisch bedeutet, dass wir auch innerlich gewachsen sind.

Bewusstsein will gelebt werden

Es reicht nicht, die Probleme unserer Zeit zu erkennen und darüber zu sprechen. Sie werden sich nicht von selbst lösen!

Wir brauchen Menschen, die bereit sind, mit gutem Beispiel voranzugehen. Menschen, die ihre eigenen Muster hinterfragen, Verantwortung übernehmen und Veränderung nicht nur von anderen erwarten. Jede Veränderung im Außen beginnt mit einer Veränderung im Inneren. In jedem einzelnen Menschen. Auch in dir.

· Wir können nicht länger wegschauen.

· Erkennen allein genügt nicht.

· Die Probleme unserer Welt lösen sich nicht von allein.

· Veränderung beginnt dort, wo wir ins Handeln kommen.

· Jeder Einzelne kann einen Unterschied machen.

· Unsere Welt braucht Menschen, die vorangehen.

· Unsere Gesellschaft braucht ganz dringend ein kollektives Bewusstsein

Und doch gibt es in unserer Welt schon Menschen, die bereits begonnen haben, bewusster zu leben. Menschen die innehalten, nach innen schauen und sich wieder mit ihrer eigenen Wahrheit und dem großen Ganzen, dem Universum verbinden.

Man erlebt die Bewusstwerdung beinahe wie ein kleines Wunder: Je bewusster ein Mensch wird, desto mehr findet er zurück zu seiner inneren Kraft und Stabilität. Nicht weil plötzlich alles im Außen leicht wird, sondern weil sich etwas Großartiges im Inneren verändert und verankert.

· Ängste verlieren an Macht.

· Entscheidungen werden klarer.

· Alte Muster werden erkannt.

· Die eigene Wahrnehmung wird wieder vertrauenswürdig.

Man beginnt, nicht mehr ausschließlich im Außen nach Antworten zu suchen, sondern entdeckt, dass vieles von dem, wonach man sich sehnt, bereits in einem selbst vorhanden ist. Ein dauerhafter innerer Frieden manifestiert sich

Vielleicht beginnt dein neuer Weg ja genau hier:

· Vielleicht hast du beim Lesen in dir gespürt, dass diese Gedanken auch etwas mit dir zu tun haben.

· Vielleicht gibt es in deinem Leben eine Situation, bei der du schon lange fühlst: So wie bisher möchte ich nicht mehr weitermachen.

· Vielleicht hast du dich selbst irgendwo auf deinem Weg verloren.

· Vielleicht hast du Entscheidungen getroffen, die mehr von Angst, Erwartungen oder Sicherheit geprägt waren als von dem, was dein Herz wirklich wollte.

· Und vielleicht ist tief in dir bereits diese leise Stimme, die dir zuflüstert: „Da wartet noch so viel mehr auf dich.

Veränderung wird immer dann möglich, wenn wir beginnen ehrlich hinzuschauen. Nicht auf das, was andere von dir erwarten oder was du glaubst, sein zu müssen, sondern auf das, wer du wirklich bist. Und höre zu, was deine Seele und dein Herz dir dringend sagen möchten.

Ich helfe dir mit meinem Wissen und meiner Erfahrung sehr gerne dabei, deinen dir vorbestimmten Weg wiederzufinden und dein noch schlummerndes Potential zu entdecken. Lass mich dein Türöffner sein.

Es ist dein Leben und es darf sich auch nach dir anfühlen.

„Wenn dein Herz gerade „JA“ flüstert, dann vertraue ihm.“

Von Herzen

Deine Eva

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