Lebe ich wirklich mein Leben – oder nur die Rolle, welche ich gelernt habe zu spielen? „Über äußeren Schein, innere Wahrheit, Bewusstsein und dem Mut, wieder ganz bei sich selbst anzukommen“

Lebe ich wirklich mein Leben oder nur eine erlernte Rolle? Entdecke deinen Weg zu innerer Stärke, Bewusstsein, Authentizität.

Eva Böning

9/19/20266 min read

Ich möchte dich heute etwas fragen…

Wie oft in unserem Leben tun wir Dinge, weil man sie eben so macht?

· Weil es von uns erwartet wird.

· Weil es sich so „gehört“.

· Weil es Sicherheit verspricht.

· Weil wir dazugehören möchten….

Oder weil wir irgendwann gelernt haben, dass wir nur dann wertvoll, erfolgreich oder liebenswert sind, wenn wir eine bestimmte Rolle erfüllen.

Wir funktionieren.

Wir passen uns an.

Wir zeigen der Welt die Version von uns, die wir gelernt haben zu zeigen.

Doch irgendwann – manchmal durch eine Krise, eine Begegnung, eine Trennung, einen Verlust oder einfach durch das Gefühl, dass etwas nicht mehr stimmt – kommt diese leise, aber unbequeme Frage:

„Ist das wirklich MEIN Leben?“

Und vielleicht noch viel wichtiger:

„Wer bin ich eigentlich, wenn ich niemandem mehr etwas beweisen muss?"

Mehr Schein als Sein?

Wir leben in einer Welt, in der äußerer Erfolg oft mit persönlichem Wert verwechselt wird.

· Ein schönes Zuhause.

· Ein gutes Auto.

· Reisen.

· Geld.

· Status.

· Ein erfolgreicher Beruf.

· Anerkennung.

Nichts davon ist grundsätzlich schlecht. Aber wann wird aus „Ich habe“ ein „ich muss haben, damit ich etwas bin“ ?

Wann wird aus Erfolg ein Wettbewerb?

Wann wird aus Selbstbewusstsein eine Fassade?

Und wann beginnen wir, unser Leben nicht mehr danach auszurichten, was uns wirklich erfüllt, sondern danach, wie unser Leben auf andere wirkt?

Dann kann es leicht passieren, dass wir nach außen glänzen – während es in unserem Inneren immer dunkler wird. Mehr Schein als Sein

Die Masken, die wir tragen

Vielleicht kennst du sie auch:

· Der, der keine Emotionen und Gefühle zeigt

· Die Starke.

· Der Erfolgreiche.

· Die Unabhängige.

· Der, der immer alles im Griff hat.

· Die, die niemals Schwäche zeigen darf.

· Der, der immer funktionieren muss.

Diese Rollen entstehen nicht einfach so aus dem Nichts.

Wir lernen sie:

· Durch unsere Erziehung.

· Durch Erfahrungen.

· Durch Verletzungen.

· Durch gesellschaftliche Erwartungen.

· Durch die Angst vor Ablehnung.

Und irgendwann tragen wir unsere Maske schon so lange, dass wir vergessen, dass sie überhaupt eine Maske ist.

Doch unsere innere Wahrheit lässt sich nicht dauerhaft zum Schweigen bringen.

Unsere Seele weiß, wenn wir gegen uns selbst leben.

Sie spürt, wenn wir „JA“ sagen obwohl unser Innerstes schon längst „NEIN“ sagt.

Und sie spürt auch den Unterschied zwischen einem Leben, das von außen beeindruckend aussieht, und einem Leben, das sich von innen richtig anfühlt

Komfortzone oder inneres Wachstum

Die Komfortzone ist verführerisch.

· Sie gibt uns Sicherheit.

· Wir wissen, was wir haben.

· Wir wissen, was von uns erwartet wird.

· Wir müssen nichts riskieren.

Doch Sicherheit und Erfüllung sind nicht dasselbe.

Man kann ein sehr bequemes Leben führen und sich trotzdem innerlich leer fühlen. Und manchmal führt gerade der unbequeme Weg zurück zu uns selbst.

· Der Weg, auf dem wir endlich ehrlich werden.

· Der Weg, auf dem wir Entscheidungen treffen, die vielleicht nicht jeder versteht.

· Der Weg, auf dem wir beginnen, unserer eigenen Wahrheit mehr zu vertrauen als den Erwartungen anderer.

Dafür braucht es Mut

Innere Stärke oder Macht über andere?

Vielleicht ist auch das eine Frage, die sich unsere Gesellschaft dringend stellen sollte: „Was bedeutet eigentlich Stärke?“

Ist ein Mensch stark,

· weil er sich rücksichtslos durchsetzt?

· weil er Gefühle anderer einfach ignoriert?

· weil er Macht besitzt?

· weil er mehr Geld, Einfluss oder Status hat?

· weil er andere klein machen kann, um selbst größer zu erscheinen?

Oder weil er gelernt hat, sich selbst zu führen? „Nur die Harten kommen in den Garten.“ ?

Vielleicht haben wir ja vergessen, zu fragen, welche Stärke wir eigentlich meinen.

Wahre Stärke bedeutet nämlich nicht, andere zu beherrschen und sich in seiner Machtposition zu sonnen.

Wahre Stärke sollte vielmehr bedeuten:

· Die Kraft zu haben, Nein zu sagen, ohne lieblos zu werden.

· Die Kraft, Grenzen zu setzen, ohne andere zu verletzen.

· Die Kraft Fehler einzugestehen.

· Die Kraft, sich selbst treu zu bleiben.

· Die Kraft, zu vergeben, ohne sich selbst aufzugeben

· Die Kraft menschlich zu bleiben, selbst dann, wenn man allen Grund hätte, es nicht zu sein.

Denn Macht über andere und Macht über sich selbst sind zwei völlig unterschiedliche Dinge.

„Wahre Stärke zeigt sich nicht darin, wie viel Macht wir über andere haben – sondern darin, wie gut wir mit unserer eigenen Macht umgehen.“

Der mutige Schritt ins Bewusstsein

Bewusst zu werden bedeutet nicht, plötzlich perfekt zu sein. Es bedeutet ehrlich hinzuschauen:

· Auf unsere Muster.

· Unsere Ängste.

· Unsere Entscheidungen.

· Unsere Beziehungen.

· Unsere Werte.

Und auf all das, was wir vielleicht schon viel zu lange getan haben, obwohl es gar nicht unserem wahren ICH entspricht.

Dieser Blick nach innen kann zunächst unbequem sein.

Doch genau hier beginnt die Veränderung. Denn wenn unser Bewusstsein wächst, verändert sich nicht nur unser Denken.

Es verändert uns:

· Unsere Sicht auf Menschen verändert sich.

· Unsere Prioritäten verändern sich.

· Unsere Beziehungen verändern sich.

· Unsere Entscheidungen verändern sich.

Und irgendwann merken wir - Wir müssen gar nicht mehr ständig überlegen „Wie verhalte ich mich jetzt richtig?

Bewusstsein ist nicht etwas, das wir spielen können. - Es ist etwas, das uns positiv verändert

Wenn wir beginnen, unserer inneren Stimme wieder zuzuhören und bewusster werden, vollzieht sich ein inneres Wachstum, ein innerer Reifungsprozess. Vieles wird plötzlich ganz selbstverständlich.

· Mitgefühl wird natürlicher.

· Ehrlichkeit wird wichtiger.

· Grenzen werden klarer.

· Ein gesundes Selbstwertgefühl entsteht.

· Liebe wird stärker als das Bedürfnis zu gewinnen.

· Eigene Wahrheit wird wichtiger als die Anerkennung von anderen.

Wir müssen uns nicht mehr ständig eine neue Rolle antrainieren oder hinter einer Maske verstecken..

Wir beginnen immer mehr der Mensch zu werden, der wir hinter all den erlernten Rollen und Masken eigentlich schon immer waren

Wenn die innere Führung wieder hörbar wird

Man könnte es Intuition nennen .Innere Führung. Das höhere Selbst. Oder – wenn man daran glaubt auch – die universelle oder göttliche Führung. Wie auch immer wir es nennen:

Wir beginnen, dem Leben nicht mehr ausschließlich mit unserem Verstand zu begegnen. Wir hören wieder nach innen. Und manchmal kommt die Antwort ganz leise:

· Das fühlt sich nicht richtig an.

· Hier darf ich nein sagen.

· Hier darf ich vertrauen

· Das ist mein Weg.

Es braucht immer weniger die Frage: „Was erwarten die anderen von mir?“

Sondern immer mehr die Frage: „Was ist für mich wahr?“

Vielleicht ist genau das gelebtes Bewusstsein:

Nicht ständig darüber nachdenken zu müssen, wie man ein guter Mensch sein sollte – sondern aus seinem Inneren heraus immer mehr einer zu werden.

Vom richtigen Verhalten zum echten Sein

Das ist für mich ein ganz entscheidender Unterschied:

· Wir können lernen bewusst zu wirken.

· Wir können lernen, die richtigen Worte zu verwenden.

· Wir können über Liebe, Achtsamkeit, Bewusstsein und Spiritualität sprechen.

Aber Bewusstsein zeigt sich nicht darin, was wir sagen. Es zeigt sich darin, wie wir leben.

· Wie wir mit Menschen umgehen, die uns nichts zurückgeben können.

· Wie wir handeln, wenn niemand zusieht.

· Wie wir mit Macht umgehen.

· Wie wir mit unseren Fehlern umgehen.

· Wie wir uns verhalten, wenn wir verletzt sind.

· Und wie viel Wahrheit in unserem Leben tatsächlich Platz hat.

„Wir müssen nicht lernen, bewusster zu wirken. Wir dürfen lernen, bewusster zu sein."

Vielleicht ist deine Veränderung näher, als du denkst

Und genau hier beginnt für mich eine der wichtigsten Fragen:

· „Wie finde ich zurück zu mir, wenn ich mich selbst vielleicht schon über Jahre vielleicht über Jahrzehnte verloren habe?“

· „Wie erkenne ich meine alten Muster und Blockaden?“

· „Wie löse ich mich aus Rollen, die längst nicht mehr zu mir gehören?“

· „Wie lerne ich wieder, meiner inneren Stimme zu vertrauen?“

· „Wie finde ich die Kraft, mein Leben tatsächlich nach meinem wahren ICH auszurichten?"

Coaching kann genau dein richtiger Schlüssel zur Veränderung sein.

Mein spezielles spirituelles Coaching möchte dir nicht vorschreiben, wer du sein sollst.

Es geht vielmehr darum, dich dabei zu begleiten und zu unterstützen, den Zugang zu deiner inneren Wahrheit wiederzufinden.

Die Antworten, nach denen wir so oft im Außen suchen, tragen wir nämlich oft bereits in uns.

Manchmal brauchen wir nur einen geschützten Raum, eine ehrliche erfahrene Begleitung und den Mut wirklich hinzuschauen.

Du musst kein anderer Mensch werden.

Vielleicht darfst du einfach wieder entdecken, wie großartig du wirklich bist.

Am Ende zählt ohnehin für jeden Menschen nur die eine Frage: Zu was für einem Menschen bin ich geworden?

Vermutlich werden wir am Ende unseres Lebens nicht stolz darauf zurückblicken:

· Wie beeindruckend doch unsere Fassade war.

· Wie leicht wir manipulieren konnten

· Nicht darauf, wie viel Geld wir verdient haben.

· Wie groß unser Haus war.

· Welchen Status wir hatten.

· Wie viele Menschen uns beneidet oder bewundert haben.

Sehr wahrscheinlich werden dann ganz andere Fragen wichtig sein:

· Habe ich wahrhaftig geliebt?

· Habe ich mich selbst authentisch gelebt?

· War ich ehrlich?

· Habe ich meiner inneren Stimme vertraut?

· Habe ich mich getraut, meinen eigenen authentischen Weg zu gehen?

· Habe ich anderen Menschen gutgetan?

· War ich ein guter Mensch?

Denn irgendwann fällt alles Äußere von uns ab.

· Die Rollen

· Die Masken.

· Der Status.

· Der Besitz.

Und dann bleibt nur noch eines übrig : Wir selbst !!!

Mitnehmen wirst du eines Tages nur deine Seele.

Vielleicht ist deshalb der mutigste Weg unseres Lebens nicht der Weg zu mehr Erfolg, mehr Besitz oder mehr Anerkennung.

„Vielleicht sollte es daher unsere Lebensziel sein, den einzig richtigen Weg in unserem Leben einzuschlagen - den Weg zurück zu uns - zurück zu unserem wahren Selbst.“

Von ganzem Herzen

Deine Eva

Evas Lichtwege in Osnabrück

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